Kurven #2

4년 전

Dies ist ein Artikel von @felixxx.

Im folgenden werde ich nocheinmal versuchen zu erklären, warum ich n^2 ( oder ein Derivat davon ) für die beste Rewardkurve halte.
Ohne zu wissen, wessen ursprüngliche Idee n^2* und 40 Votes/Tag* waren, nehme ich an, dass diese Werte nicht willkürlich festgesetzt wurden.
*Die 'Kurve' vor HF 19

Die optimale Kurve, wie ein Post belohnt werden sollte, sieht meiner Meinung nach so aus:

So oder ähnlich sieht eine Sigmoid Funktion ( S- Funktion ) aus.

Das ganze basiert auf der Exponential- bzw logarithmischen Funktion.
Viele Abläufe in der Natur lassen sich so präzise beschreiben.
Zum Beispiel, wie sich ein Stein in der Sonne erwärmt, oder das Algenwachstum in einem Teich, Gärungsvorgänge, Pilzwachstum usw.

Dabei läuft der Wert irgendwann gegen eine natürliche Schwelle, die zum Beispiel durch die maximale Sonneneinstrahlung, die Größe des Ökosystems oder des Brautanks, der Menge an Nährstoffen usw gegeben ist.

Der aufmerksame Leser wird sich nun vielleicht wundern, warum ich für n^2 ( x² ) bin.
Eine Parabel, bzw Quadratfunktion sieht höchstens näherungsweise so aus wie der untere Teil der S-Funktion und geht dann nur noch steil nach oben:

Ich habe jetzt mal ganz bewusst die Achsen beider Graphen nicht bezeichnet.

Meine Hypothese:

Wenn man den Rewards eine quadratische Funktion zugrunde legen würde, würde sich die tatsächliche Rewardverteilung ganz natürlich einem Sigmoid (S) annähern:

Zunächst mal wäre eine natürliche Obergrenze für Rewards gegeben.

Betrachtet man die Rewards über die Zeit, und geht von einem natürlich stabilen System aus, würde für jeden Post irgendwann der Punkt erreicht sein, an dem irgendein Steem Power Besitzer den Post für überbewertet halten würde. Spätestens wenn der Post in den sehr steilen Bereich der Parabel übergehen würde, würde ein sehr starker Druck 'von oben' entstehen, da auch Downvotes mit verhältnismäßig wenig SP nun stark Einfluß nehmen würden.

Selbst wenn fast alle sich bei einem besonderen Post einig wären ( nochmal: bei einer halbwegs natürlichen Verteilung der Anteile ) würde die tatsächliche Rewardverteilung sich einem Sigmoid (S) annähern:

In sozialen Medien verbreitet sich besonders guter content viral.
Das sieht dann tatsächlich auch näherungsweise aus wie eine S Kurve.

Nur ein paar Leute finden zunächst den content und verbreiten ihn, bis ein bestimmter Punkt erreicht ist, ab dem ein exponentielles Wachstum eintritt und man davon sogar im Fernsehen berichtet, bis irgendwann eine Sättigung eintritt und nur noch vereinzelt einige die Nachricht endlich auch mitbekommen ( Und die Mehrheit längst den nächsten Hype verfolgt ).

TL;DR: Meiner Meinung nach müssen wir nur bei der Rewardverteilung mit einer Quadratfunktion nachhelfen, um wieder ein System anzuregen, dass sich quasi natürlich selbst regulieren kann.

@felixxx

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Volle Zustimmung! Wenn du dich irgendwann mit der Rückkehr zur n^2 Formel durchsetzen solltest, stifte ich eine Kerze für dich in Altötting.
Anmerkung: Mit der S-Kurve breiten sich auch neue Technologien aus, wie z.B. die Krypos. Das ist doch fein, oder? Ich hoffe natürlich, dass wir da noch am Anfang der Steigung stehen. Aber darum ging es hier nicht, ich weiss.

Interessanter Artikel!

Was mir auffällt, ist, dass viele Kommentatoren - zumindest so wie ich ihre Äußerungen interpretiere - gar nicht wirklich verstanden haben, dass es dir nicht um die die Einführung einer sigmoiden Reward-Kurve geht! :)

Deine Idee ist vielmehr, bei x2 zu bleiben, aber zugleich anzunehmen, dass sich diese steil ansteigende Parabel aufgrund von bei extrem hohen Rewards früher oder später einsetzenden Flags 'automatisch' in eine sigmoid aussehende Kurve umwandeln wird (zumindest entnehme ich das deinem Text - da aber die meisten anderen etwas anderes schreiben, könnte es ja auch sein, dass nicht sie die 'Geisterfahrer' sind, sondern ich :-) ).

Der Gedankengang hat einiges für sich - besonders die Überlegung, dass aufgrund der quadratischen Natur der Funktion, auch mit mäßig starker Votingpower (aber zu einem späten Zeitpunkt) vergebene Flags einen relativ starken Effekt hätten.

Demgegenüber steht aber eine Realität mit der man 'deine' Theorie abgleichen müsste: Meiner Erinnerung nach waren die Rewards teilweise schon sehr hoch, als noch n^2 herrschte ... Vielleicht ganz einfach deshalb, weil es die von dir vorausgesetzten Flags damals nicht in ausreichendem Maße gab? Vielleicht aus Angst vor 'Vergeltungsaktionen'?

Ich vermute auch, dass (sehr) vielen Neulingen Vor- und Nachteile linearer, quadratischer, sigmoider oder verschiedene Varianten kombinierender Rewardkurven gar nicht so klar sind, wie du das als durch viele ähnliche Diskussionen bereits geschulter alter Hase voraussetzt. Deshalb erlaube ich mir mal, meinen letzten Artikel darüber hier zu verlinken - das schließt möglicherweise einige Lücken.

Der Knackpunkt deiner Überlegungen ist wohl, ob sich hinreichend viele Flags einstellen würden bzw. wie man das erreichen könnte.

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Ich ignoriere die meisten Kommentare mittlerweile.
Ich bin inzwischen überzeugt, dass die meisten 'Mißverständnisse' absichtlich sind.

Ich habe oben explizit geschrieben, dass ich n² als Rewardfunktion möchte und dass die eigentlich Rewardverteilung sich dann als Konsequenz einem Sigmoid annähern sollte.

Du hast das ja auch verstanden und ich deswegen hatte ich dich auch eingeladen.
Ich war eigentlich sehr stolz drauf, wie ich diesen einen Aspekt aufgedrüselt hatte.

Ob sich meine Theorie dann so auch in der Praxis auslassen würde, ist natürlich eine andere Sache... Die Erfahrung hat gezeigt, dass Steem Stakeholder ziemlich irrational handeln können.

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Demgegenüber steht aber eine Realität mit der man 'deine' Theorie abgleichen müsste: Meiner Erinnerung nach waren die Rewards teilweise schon sehr hoch, als noch n^2 herrschte ... Vielleicht ganz einfach deshalb, weil es die von dir vorausgesetzten Flags damals nicht in ausreichendem Maße gab? Vielleicht aus Angst vor 'Vergeltungsaktionen'?

[...]

Der Knackpunkt deiner Überlegungen ist wohl, ob sich hinreichend viele Flags einstellen würden bzw. wie man das erreichen könnte.

Diesen Punkt bezweifele ich ebenfalls. Daher bin ich bisher noch kein Freund von n^x sondern würde gerne über andere Alternativen wie Sigmoid diskutieren.

Allerdings scheint es bisher nur die beiden Fraktionen Linear und n^2 zu geben die sich wie es scheint gegenseitig den Tod wünschen. :/
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Hast du meinen Artikel mal angeklickt? Man könnte versuchen, die Kurven zu kombinieren ...

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Ja habe ich.
Eine super Idee die Du damals hattest.

Eine fertige Formel für diese Darstellung und sogar ohne den Knick hat @naturicia in den Kommentaren des unten verlinkten Posts vorgeschlagen.

Blau = n
Orange = n^2 / (n+400) [Modifizierte n^2-Kurve]

Quelle: https://steemit.com/deutsch/@deutschbot/ueber-n-2
(Upvote Zeitraum für ihren Kommentar läuft noch 4 Tage)

Ich finde die Idee hammer, besonderst weil das alle vote buying bots umbringen würde. Die Zeit vor HF 19 war nicht so schlimm.

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Die Zeit vor HF 19 war nicht so schlimm.

Aber schön war es auch nicht

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Die Idee ist auch gar nicht meine sondern -ich tippe mal- von Dan Larimer höchstpersönlich.

Da ich vor HF19 noch nicht hier war, fände ich ne Simulation sehr spannend, wie es aktuell mit der anderen Rewardkurve aussehen würde. Prinzipiell finde ich die Gedanken hier sinnvoll und so ein Sigmoid sieht auf den ersten Blick fairer aus, das muss man einfach sagen.

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Die Idee mit der Simulation finde ich sehr interessant. Könnte mir das so vorstellen, dass man den n^2 oder Sigmoid-Reward-Wert parallel zum jetzigen System anzeigt, dann könnte jeder sehen, welche Auswirkung, welche Kurve hätte. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass eine Simulation eben nur eine Simulation ist, und sich bei einer tatsächlichen Umstellung auch das Verhalten und damit mehr Parameter ändern würden. Cheater wurden sich schnell dem neuen System anpassen und neue Wege finden (Delegation auf mehrere Bots / Accounts) um die neue Kurve "optimal" zu nutzen.

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Klar, ne reine Simulation anhand des derzeitigen Voteverhaltens wäre etwas verzogen, da sich Voteverhalten sowie Abuseverhalten sicherlich verändern würden.

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Da stimme ich dir voll zu. Eine virtuelle Deckelung nach oben hin durch eine sigmoide Grundfunktion wäre durchaus ein überlegenswertes Feature.

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Wenn du die derzeitigen votes zugrunde legst würden die rewards unter n^2 grausam aussehen.
Das würde dann ganz schnell für Unmut sorgen und das Flagging würde beginnen ...

Vielen Dank für den Artikel.
(Warum auch immer Felixxx nicht unter seinem normalen Account gepostet hat.)

Meine Frage wäre: Was spricht gegen die wirkliche verwendung der Sigmoid-Kurve?


[...] da auch Downvotes mit verhältnismäßig wenig SP nun stark Einfluß nehmen würden.
Hier habe ich nämlich bedenken ob das so funktioniert. Wie beim letzten Meetup angesprochen, sollten sich Nutzer mit geringen SP nicht mit z.B. haejin anlegen.

Ich bezweifele daher aus meiner persönlichen Einschätzung heraus, dass es genug Downvotes/Flags geben wird um dieses Gleichgewicht zu schaffen.

Systeme wie SteemCleaner wären hier natürlich eine anonyme Möglichkeit, aber ich erstens weiß nicht ob das ausreicht und zweitens ist ja eigentlich gewollt dass man sieht wer up-/downvoted.

Freue mich auf die Diskussion. :)

Fuchsfalke

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Danke.
Schade dass man auf 2 Monate alte Posts nicht mehr sinnvoll upvoten kann.

Jetzt verstehe ich auch langsam warum das Thema Felixxx inzwischen so auf den Sack geht.

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Sorry, ich freue mich nicht auf die Diskussion, denn ich habe sie schon zu oft geführt :P

Meine Frage wäre: Was spricht gegen die wirkliche verwendung der Sigmoid-Kurve?

Einiges.

Gegenfrage:
Wie genau willst du die denn skalieren ?
Wo liegt der Wendepunkt ?
Wo der obere Grenzwert ?

Die Rewards passen sich derzeitig dynamisch daran an, wieviele Leute insgesamt voten. Mir leuchtet nicht ein, wie man das sinnvoll mit der Sigmoidfunktion regeln könnte.

Oben erkläre ich doch schön, wieso ich das sowieso für verlorene Arbeit halte ...


Die Diskussion was einzelne User machen würden ist echt müßig, denn ich weiß es nicht.
Fest steht, dass es derzeit keinerlei okönomischen Anreize gibt irgendetwas zu flaggen. Tatsächlich verschwendest du mit jeder Flagge ja derzeit eine feste Menge Posting rewards, die du sonst selber einstreichen könntest.


Ich poste übrigens mit diesem account auf Deutsch, weil ich mit dem @felixxx account nur englische Artikel schreibe.

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Sorry, ich freue mich nicht auf die Diskussion, denn ich habe sie schon zu oft geführt :P
Das tut mir Leid für dich - ich befürchte nämlich jetzt da du deinen ersten Meilenstein (spread awareness) erreicht hast werden die Diskussionen nicht weniger werden ;P
Ich poste übrigens mit diesem account auf Deutsch, weil ich mit dem @felixxx account nur englische Artikel schreibe.
Ok, kapiert.
Gegenfrage: Wie genau willst du die denn skalieren ? Wo liegt der Wendepunkt ? Wo der obere Grenzwert ?
Ich bin kein Mathematiker, wie bereits erwähnt sind hochrechnungen schwierig und wir bräuchten einen fähigen Programmierer wie Dan.

Mein Ansatz wäre das ganze relativ zum Reward-Pool zu handhaben.
Plump gesagt wie die Diskussion: "Warum verdient der Daimler-CEO 40 Mio und ein Arbeiter 40.000?"

Zum Beispiel:
Sigmoid-Max = Durchschnitt-Payout * 100

Wenn der durchschnittliche Post bei 1$ landet ist Cap bei 100$
Gibt es nur halb so viele Posts und der Durchschnitt liegt bei 2$ ist der Cap 200$
(Über Zahlen/Faktoren lässt sich wie bei n^x natürlich noch streiten)

Wendepunkt könnte der Durchschnitt oder Median sein.


BTW: Was ich die letzten Tage nicht verstehe ist deine generelle Abneigung gegen alles was nicht n^x ist.
Ja, ich kam nach HF19, habe die goldene Zeit dieser Plattform verpasst als Milch und Honig flossen und niemand sich selbst upgevotet hat. Stattdessen waren anscheinend die Whales schlimmer sichtbar aber das ist ja laut deiner Posts nichts was man mit der Reward funktion lösen sollte. Dafür fordern genau das um so mehr Kommentare von Lvl 40-50 Nutzern (nicht nur die Noobs).

Für mich als Neulinge wirkt es im Moment wie ein Kreuzzug, und ich sehe n^x trotz der offensichtlichen Probleme von linear nicht als Allheilmittel.

Bin ein Anhänger der linearen Kurve, da das für mich das transparenteste und verständlichste Modell ist, wo jede Stimme abhängig von der SP gleich viel zählt. n^2 würde bewirken, dass Posts in Trending noch viel mehr bekommen würden und Posts mit nur einer Handvoll Upvotes weniger.

Sigmoid wäre allerdings interessant, ist aber nicht n^2 und eine komplett andere Kurve.

Self-Votes werden mit HF20 unrentabler (25% Curation Award bei Self-Votes) und können nie ganz verhindert werden, da Cheater einfach ihre SP auf mehrere Accounts / Bots verteilen können.

Jemand der nur self-votet und sonst nichts beiträgt, wird auf Dauer kaum über die jährliche Inflation von ca 9% hinauskommen. Wale wie @lichtblick (wurde bei der letzten Diskussion mit @felixxx als Negativ-Beispiel genannt) haben Tausende Follower, Upvoten und Resteeemen auch sehr viel und helfen damit auch Anderen. ROI von @lichtlbick ist ca 25% pro Jahr (wenn man SBD mit 1$ rechnet zwecks Vergleichbarkeit), was durchaus in Ordnung ist meiner Meinung nach.

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Ich hatte mal vorgeschlagen, beide Kurven zu kombinieren ...

Dass die lineare Reward-Kurve Selbstvotes sehr attraktiv macht, ist nicht wegzudiskutieren. Sieh dir doch mal 'echte' Whale-Accounts wie z. B. den von @grumpycat an oder den von @transisto (der so gerne selbsternannte 'Steemit-Polizei' spielt). Da werden ganz erhebliche Summen durch Selbstvoten dem Rewardpool entnommen.

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Toller Artikel.
Schade dass sich alte Posts nicht mehr Upvoten lassen.

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In deinem Szenario spielt die Qualität des Contents keine Rolle.
Deswegen finde ich das Unsinn und als Coin oder 'Plattform' völlig wertlos.

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Wieso soll die Qualität des Contents bei einer linearn n-Kurve keine Rolle spielen? Trotz aller Probleme funktioniert die Rewardkurve, so wie sie ist, meiner Meinung nach ganz gut. Viele Postings in Trending sind wirklich gut, finde ich. Das eigentliche Problem ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die Rewardkurve, sondern die extreme Konzentration von SP und die Verwendung von Bezahl-Bots ohne die Beiträge als "bezahlte Postings" (Werbung) zu kennzeichnen.

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Du musst wissen, dass es ohne lineare Reward Kurve einfach keine Bid-Bots gibt. Vor der linearen Kurve (HF 19) gab es das einfach nicht, das war schön.

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Das ist sehr interessant, bin noch nicht so lange dabei, warum könnte es unter n^2 weniger Vote-Buying geben, wenn sich mehr Upvotes dann mehr auszahlen würden?

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Weil du nicht genau sagen kannst wie viel dir der Vote dann am Ende bringt und damit eben beim Voten ein 20% Vote auf dem einem Post != einem 20% Vote auf einem anderen Post ist.

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Das ist ein Argument, würde aber, denke ich, das Vote-Buying nicht eindämmen, es würde nur spekulativer werden. Der Grundgedanke sich Votes zu kaufen, ist ja weiterhin profitabel nur weniger gut einschätzbar (in beide Richtungen).

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Wie willst du den was verkaufen wenn es ein unbestimmten Wert hat?

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Bei linearer Reward-Kurve sind große Accounts nicht mehr auf die Votes anderer angewiesen: Sie können jeden Mist schreiben und ihn selbst hochvoten ...

Ich bin eher der musische als der mathematische Typ.
Daher vermag ich Deine Ausführungen nicht wirklich zu bewerten.
Generell finde ich es aber gut, daß es Leute wie Dich gibt, die sich über das System und dazugehörige Verbesserungsmöglichkeiten Gedanken machen.

Ich glaube immernoch dass n² die technisch versierten mit ihren Botarmeen zu sehr bevorteilt.

Unsere Probleme kommen nicht von der Rewardkurve und selbst wenn man einen künstlichen Grenzwert nach oben setzt (an den natürlichen glaube ich nicht), wäre das auch komisch. Ich denke die simple n-Kurve ist immer noch das beste.

Ihr solltet auch überlegen ob ein hin und her in solchen fundamentalen Sachen wirklich gute Werbung für die Blockchain ist.

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Hin und her bedeutet in dem Fall, dass Probleme erkannt und angegangen werden. Ist für mich kein Nachteil, im Gegenteil.

Woher kommen die Probleme denn deiner Meinung nach? An der Verteilung von steem wird man ohne größere Vertrauensverluste der großen "Investoren" kaum rütteln können und sollen. Also muss die Lösung auf der Ebene der Reward-Verteilung ansetzen. Und da ist in meinen Augen die Konzentration auf einen/den Kernaspekt von steemit, nämlich soziale Interaktion und hochwertigen Content der Knackpunkt. In der momentanen Situation kann ich den Kernaspekt vollkommen ignorieren und mir selbst (fast risikolos) regelmäßig Boni ausschütten. Die meisten Menschen meckern laustark, wenn sich CEOs/Politiker großzügige Gehaltserhöhungen ausschütten ohne die Qualität des Produkts sicherzustellen oder zu verbessern. Auf steemit verteidigen sie dieses Verhalten bis aufs Messer und nehmen es für sich selbst an, weil kurzfristig die $-Zeichen winken.

Verstehe ich nicht.

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Hin und her bedeutet in dem Fall, dass Probleme erkannt und angegangen werden. Ist für mich kein Nachteil, im Gegenteil.

n² an sich ist schon nicht trivial zu verstehen für Neuankömmlinge und dann auch noch hin und her wechseln innerhalb von 9 Monaten naja. Ist halt wichtig dass die Leute dein Produkt verstehen, erstrecht bei Blockchain.

Kernaspekt von steemit, nämlich soziale Interaktion und hochwertigen Content

wie willst du Interaktion (Kommentare) belohnen wenn du n² und keine bots/sockpuppets hast?

Auf steemit verteidigen sie dieses Verhalten bis aufs Messer und nehmen es für sich selbst an, weil kurzfristig die $-Zeichen winken.

Verstehe ich nicht.

Ich verstehe es, habe mich oft darüber beschwert, aber es ist halt so. N² ändert daran aber nicht die Bohne, sie belohnt kein positives Verhalten sondern Schattenaccounts, Trails und Bots.

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n² an sich ist schon nicht trivial zu verstehen für Neuankömmlinge und dann auch noch hin und her wechseln innerhalb von 9 Monaten naja. Ist halt wichtig dass die Leute dein Produkt verstehen, erstrecht bei Blockchain.

Ich bin ja recht neu hier und habe denke ich die die aktuelle Reward-Verteilung verstanden.

Mein verkürzter Take-Away davon ist folgender:
Die profitabelste Strategie liegt in der Minimierung von sozialer Interaktion (abgesehen von Circle-Jerks) und der vollen Konzentration auf die Maximierung der eigenen Gewinne. Man verzichtet dadurch auf den Glücksfaktor, dass die Leute deinen Content wirklich interessant/gut finden und hochvoten und zahlt sich stattdessen eine feste Rendite aus. Die kann durch die Kombination mehrerer Taktiken ziemlich gut ausfallen und ist vor allen Dingen stabil. Ich mache dazu demnächst mal 'nen größeren Post.

Ich glaube nicht, dass das der Take-Away sein sollte für Neuankömmlinge hier. Natürlich ist es in den seltensten Fällen so schwarz-weiß. Die meisten User wenden glücklicherweise (noch) eine Mischung aus Eigenbelohnung und Fremdbelohnung (= Verzicht auf Eigenbelohnung bzw. Selbstkasteiung) an. Entweder weil sie das System noch nicht durchschaut haben oder weil sie den Wert des sozialen höher schätzen als den eigenen finanziellen Erfolg.

Das wird auf lange Sicht allerdings sehr frustrierend und man wird wohl versucht sein die Methoden der anderen teilweise oder ganz zu adaptieren.

Es ist richtig, dass eine Änderung wie von @felixxx vorgeschlagen sicherlich auch ihre Schattenseiten hat, das bestreitet er selbst ja auch nicht. Eine Ideallösung gibt es nicht. In seinem Modell profitieren ja aber nicht nur Upvote-Bots, sondern auch das Gegengewicht in Form von Flags. Die müssten dazu wohl einen kleinen Imagewandel durchleben, weg von der aktuellen Interpretation des "Nicht-Gönnen-Wollens" (manche verwechseln das auch gerne mit Zensur...), hin zu einer gerechtfertigten Methode der Einflussnahme.

Ob das in Flag-Wars endet oder nicht ist für mich schwer abzusehen.

Unabhängig davon, wie das endet und ob es funktioniert, finde ich eine Erschwerung der momentan sehr simplen eigenen Profitmaximierung nicht schlimm. Denn momentan braucht man dafür nicht mal unbedingt Bots.

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Interessanter Kommentar. Vielleicht interessiert es dich, was ich dazu geschrieben hatte. Ob das eine Ideallösung wäre, bleibt natürlich auszudiskutieren.

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Durchaus interessante Idee, auch wenn ich die Probleme wie felixxx in der Konsensfindung über den Zeitpunkt des Einsatzes der linearen Funktion sehe. In seinem Modell entfällt diese Problematik (vermutlich...) mehr oder weniger natürlich, was einen Streitpunkt entfernt. Eine "natürliche" Regulierung durch die Stakeholder lässt sich meines Erachtens nach auch einfach besser verkaufen, als eine top-down festgesetzte Obergrenze. Dann liegt der Ball nämlich bei den Nutzern. Ob die dann rational damit umgehen, wäre abzuwarten.

Auch ob die Menschen verstehen, dass diese Art Peer-Review keinen Angriff auf die persönliche Integrität oder Meinungsfreiheit darstellt, ist 'ne spannende Frage.

Da wäre wohl viel Aufklärungsarbeit zu leisten...

Ich sitze ja auch schon eine Weile an meinem Post, um die ganze Situation aus der Neulings-Perspektive mal vernünftig und mit möglichst einfachen Worten aufzuschlüsseln, was nicht so einfach ist. Meines Erachtens nach spielt da auch die Anspruchshaltung mancher Investoren mit rein, die davon ausgehen, dass sie durch die Investition automatisch einen Anspruch auf schnelle ROIs haben, ohne die Auswirkungen auf das Ökosystem (und die Wechselbeziehung von echter Wertschöpfung --> höherer Steempreis) in Betracht zu ziehen. Je nach Menschenbild lande ich dann bei Unwissenheit oder Gier.

Würde zumindest das irrationale Verhalten ein Stück weit erklären.

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Eine "natürliche" Regulierung durch die Stakeholder lässt sich meines Erachtens nach auch einfach besser verkaufen, als eine top-down festgesetzte Obergrenze.

Bei meiner Idee gibt es keine Obergrenze, der lineare Graph steigt ja weiterhin an ...

Was das Investoren-Thema betrifft, wird m. E. zu oft nicht berücksichtigt, dass die Investition eigenen Geldes nur eine mögliche Art zu investieren ist. Wer z. B. lange ausführliche Artikel verfasst, investiert ebenfalls ... und zwar seine wertvolle Zeit! :)

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Pardon, ich meinte auch nicht die Obergrenze, sondern die Grenze beim Wechsel von n^2 auf linear. Die muss ja festgelegt werden.

Deinem zweiten Punkt stimme ich zu, sehe aber die Relation zur Reward-Verteilung gerade nicht. ;)
Ob ich Zeit oder Geld investiert habe um an an SP zu kommen ändert ja nichts an der Verteilungsfrage, oder was übersehe ich da gerade?

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In seinem Modell profitieren ja aber nicht nur Upvote-Bots, sondern auch das Gegengewicht in Form von Flags.

@berniesanders und @steemcleaners sind die einzigen die hier flaggen, niemand sonst hat die Eier dazu ;). Wenn Leute tatsächlich Sachen die sie schlecht/überbewertet finden flaggen würden, würde es hier anders aussehen.

Wie gesagt wir hatten schonmal n² und da musste man sich halt "Communities" suchen, dass das aber oft missbraucht wurde und zu sehr viel Oligarchie und Hintertürmachtkämpfen führt ist ja eigentlich klar und war dann auch damals so.

Ich finds cool dass ich meine 10cent Vote an jeden geben kann, den ich will und nicht die Unterstützung von oben brauche damit meine Vote was Wert ist.

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Vielleicht sollte man einfach 'ne Flag-Image-Kampagne starten. "Flag shit for the greater good". Dann hat man halt nur ganz schnell die Zensurschreier an der Backe, die Vogelsträuße, die dir sagen du sollst deine Energie doch lieber für die positiven Seiten aufwenden und Diskussionen über die Subjektivität von gutem Content. Dann gründet man Schiedsgerichte und setzt Mediatoren ein und plötzlich hat man doch wieder eine Verwaltung und Regelungen und stellt fest, dass Anarchie irgendwie doch schwierig ist und der Mensch seinem eigenen Glück mal wieder im Weg steht.
Maybe that's why we can't have nice things.

Eine Formel für allgemein als gut angesehene menschliche Interaktion, gibt's ja leider nicht.

Danke auch an dich für deine Selbstkasteiung und den Austausch. Ich sortiere nochmal in meinem Kopf.

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Danke Brudi.

Manchmal muss man echt am Verstand der Leute zweifeln, die hier antworten.

Hab jetzt ein bisschen herumgerechnet und die Einnahmen und den ROI von 5 Walen analysiert inkl @lichtblick ;) https://steemit.com/steemit/@vikisecrets/steemit-secret-how-much-do-whales-earn-on-steemit

Guten Tag Felixx, (Ich habe switch back to english now) And other people from Germany what is your 3 favorite Idioms in Germany that you hear or use?

Also I do, actually try to read your posts XD

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My posts contain a lot of bad German.
This is not really the stuff you learn in school.

I can't come up with 3 idioms from the top of my head ...
If you ask the question in German, you can make it a post and tag it #deutsch.
I'm sure you will get good replies.

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Thanks dude! and I just made it. Vielen Dank! :)

Ich würde gerne mehr darüber lesen, stecke nämlich auch nicht so tief in der Materie. Ich verstehe nur nicht, warum der eine fünf eigene Posts hat und drei Wochen hier ist und 600 STU bekommt. Die meisten Anderen unabhängig von der Zeit schaffen das nicht.