Wie Gedanken dein Leben steuern

3년 전

“Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal”

Talmud

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Du bist was du denkst und wir Menschen denken eigentlich ständig. Uns schwirren 60.000 bis 70.000 Gedanken am Tag durch den Kopf, die meisten davon wiederholen sich unbewusst.

Welch eine enorme Kraft von unseren Gedanken ausgeht, wissen allerdings nur wenige. Gedanken steuern unser Leben wesentlich, ohne dass wir uns dessen überhaupt bewusst sind. Wer sein Leben verändern möchte, der muss daher zunächst sein Denken verändern.

Welche Kraft von unseren Gedanken ausgeht und welche Auswirkungen sie auf dich und dein Leben haben, das möchte ich dir heute erklären, damit du bewusster auf deine Gedanken achtest und durch deren Veränderung ein glücklicheres Leben führen kannst.

Du bist, was du denkst

Schau dir dein Leben einmal ganz genau an und dann achte darauf, was du am Tag so denkst. Gibt es Ähnlichkeiten zwischen deinen Gedanken und dem, was tatsächlich passiert?

Wenn du unglücklich bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch deine Gedanken destruktiv sind. Denn Gedanken wirken sich auf dein Leben aus und haben einen enormen Einfluss darauf, wie du dein Leben wahrnimmst. Deine Gedanken machen dich zu der Person, die du bist. Das Leben spiegelt letztendlich nur das wieder, was du in deinem tiefsten Inneren selbst glaubst. Ändere deine Gedanken und beobachte, was sich im Außen verändert.

Grenzen bestehen nur in deinem Kopf

Vielleicht wolltest du schon lange deinen unliebsamen Job kündigen, um endlich der Aufgabe nachzugehen, für die du bestimmt bist, hast aber Angst zu scheitern? Oder vielleicht ist es auch nur eine neue Sportart, die du so gerne einmal ausprobieren möchtest, aber du glaubst, du bist eh nicht gut genug? Mache dir bewusst, dass all diese Schranken nur Gedanken in deinem Kopf sind. Diese Gedanken aber beeinflussen dein Handeln. Sie halten dich davon ab, Neues auszuprobieren, Risiken einzugehen und vielleicht sogar davon, deiner Bestimmung zu folgen. Wenn du glaubst, dass du etwas nicht schaffen kannst, oder nicht gut genug bist, wirst du es niemals wagen, die Herausforderung anzunehmen und die Aufgabe anzugehen.

Um die eigenen Gedanken zu steuern, musst du dir diese aber erst einmal bewusst machen.

Wie wirkt die Macht der Gedanken?

Natürlich wird sich dein Leben nicht plötzlich von Grund auf verändern, nur weil du begonnen hast, positive Gedanken in dein Leben zu lassen. Diese Gedanken sind zunächst noch bewusst, sie wurden also noch nicht verinnerlicht. Wichtig ist, dass du selbst an das glaubst, was du denkst, dass du es dir einprägst und immer wieder bestätigst. Erst dann können die Gedanken in das Unterbewusstsein gelangen und dort ihre positive Kraft entfalten. Denn es sind nicht unsere bewussten Gedanken, die ausschlaggebend sind für das, was in deinem Leben passiert, sondern die unbewussten. Visualisierungen deiner Wünsche können dabei helfen, deine Gedanken im Unterbewusstsein zu verstärken.

Negative Gedanken loslassen

Um Platz für positive Gedanken zu machen, müssen negative Gedanken zunächst aufgearbeitet werden. Erkenne wenn negativen Gedanken kommen und ändere sie. Wichtig ist, dass du weißt, welche Gedanken du stattdessen zulassen möchtest.

Ein erster Schritt zu positiven Gedanken besteht darin, an deinem eigenen Selbstwertgefühl zu arbeiten. Wie wäre es, wenn du dich einmal selber lobst, wenn du eine Aufgabe gut gemeistert hast? Oder vielleicht möchtest du das Kompliment eines Kollegen einfach einmal annehmen, ohne Widerworte zu suchen.

Von negativen zu positiven Gedanken

Deine Gedanken werden nicht von heute auf morgen positiv werden, nur weil du es gerne möchtest. Dafür ist unser Unterbewusstsein viel zu mächtig. Erwarte daher keine Veränderungen über Nacht. Gib dir Zeit und sei vor allem offen für die Veränderungen. Sobald du einen negativen Gedanken erkennst, kannst du ihn umformulieren und zu einem positiven Gedanken machen. Wenn du daran glaubst, dass sich mit deinen Gedanken auch dein Leben verändern kann, wirst du diese Veränderung auch selbst erleben.

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  ·  3년 전

Hallo Stephanie,
so viele Zeilen mit so vielen Gedanken - und das alles so früh am Morgen! Du bist das Energiemonster schlechthin. Ich bin schon froh, wenn ich zu dieser Uhrzeit den eigenen Kaffee neben der Tastatur nicht vergesse.
Doch nun zu dem Kehraus der negativen Gedanken.
Ich versuche eine kurze Antwort mit ein wenig Humor zu garnieren.

Seit geraumer Zeit kehren immer wieder die gleichen Gedanken in meinen Kopf zurück, wenn ich meinen Nachbarn sehe, an ihn denke oder lediglich seine Stimme höre. Dann denke ich, der Mann ist ein Volldepp.
Ich kann mir nun nicht vorstellen, dass (deine Kriterien zugrunde gelegt) Volldepp irgendwo zwischen den positiven Gedanken anzusiedeln ist. Aber, ich bin ja bereit mich non meinen negativen Gedanken zu befreien und versuche den Volldepp rüber ins positive Lager zu hieven. Aber irgendwie revoltieren die Positiven gegen den Volldepp. Sie sind der Meinung er brächte nur Unordnung in den Laden.
Und jetzt?
Wie soll der Tag noch verlaufen? Ich kümmere mich um den Kaffee und lehne mich zwischen den positiven Gedanken zurück. Denn dort gibt es keine Volldeppen!

Gruß, Wolfram

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Der Schein trügt...ich bin 6 Stunden in der Zukunft und schreibe aus Thailand.

Der Gedanke "Volldepp" ist erstmal weder positiv noch negativ. Erst das was du daraus macht gibt ihm eine Bewertung. Von mir ist aus darfst du gerne weiter denken, dass dein Nachbar ein Volldepp ist :-)

Lass dir deinen Kaffee schmecken.

Alles Liebe
Stephanie

Sehr schön geschrieben!

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