Der Wert bürgerlicher Werte: Kultur und ökonomische Entwicklung

지난달

Das Liberale Institut aus Zürich hat ein neues Paper veröffentlicht, geschrieben von der grossartigen Deirdre McCloskey (Die US-amerikanisches Autorin ist emeritierte Professorin für Ökonomie, Geschichte, Englisch und Kommunikation an der University of Illinois at Chicago. Sie ist Autorin der Trilogie Bourgeois Equality: How Ideas, Not Capital or Institutions, Enriched the World (2016), Bourgeois Dignity: Why Economics Can't Explain the Modern World (2010) und The Bourgeois Virtues: Ethics for an Age of Commerce (2006), http://www.deirdremccloskey.com/):
https://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-McCloskey-Burgerliche-Werte.pdf

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Zusammenfassung:

  • In den letzten zwei Jahrhunderten hat die Menschheit einen enormen Sprung aus der bitteren Armut vollzogen. Armut, gemessen als Anteil an der Weltbevölkerung, nimmt seit 200 Jahren ab. Heute bevölkern mehr als sechseinhalbmal so viele Menschen die Erde wie damals. Entgegen aller malthusianischer Warnungen, dass das Bevölkerungswachstum ein enormes Problem darstellen würde, verdient und konsumiert der Durchschnittsmensch heute zehnmal mehr als im Jahre 1800. Der Anteil der ganz armen und unfreien Menschen an der Weltbevölkerung fällt heute schneller als je zuvor.
  • Neben der Ökonomie stehen vor allem Ethik, Ideen und Sprache an der Wurzel der Industriellen Revolution. Vor dreihundert Jahren änderte sich die Art, wie wir über die Mittelschicht reden und denken. Landläufige Konversationen über Innovation, Geld und Märkte wurden plötzlich zustimmender im Ton. Auf radikale Weise änderte sich damals die Wirtschaft, die Politik und die Kultur.
  • Leider wird die Würde der Innovatoren und die Freiheit der Unternehmer noch bis heute bekämpft. Dies ist der zentrale Grund, warum manche Länder bis heute arm sind. Doch trotz der unethischen Politik des Nordens, seine reichen Bauern zu protegieren, sind diese Gebiete nicht zu Armut verdammt.
  • Wenn sich die Dinge so weiterentwickeln wie seit 1800, werden die Ärmsten der Armen in 50 Jahren ausreichend ernährt sein, die persönliche Freiheit wird sich ausdehnen, der Umwelt wird es immer besser gehen, und die einfachen Menschen dieser Welt werden – zum Wunder der Marxisten – Teil der Bourgeoisie sein und sich nicht als «Lohnsklaven» sehen.

Disclaimer: Der Text ist nicht von mir, sondern vom Liberalen Institut. Sobald das Liberale Institut (oder der Autor des Textes) einen Account bei Steem hat, sende ich die Rewards für diesen Post (grosszügig aufgerundet) zu dessen Account.

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Vielen Dank für den Hinweis auf diese Veröffentlichung und für deine prägnante Zusammenfassung!

die persönliche Freiheit wird sich ausdehnen, der Umwelt wird es immer besser gehen

Bei diesen beiden Punkten bin ich leider etwas pessimistischer, da sich die bisherige Entwicklung nicht unbedingt linear in die Zukunft fortschreiben lässt.

Ich sehe eher Probleme, genügend Ressourcen für eine stetig wachsende Weltpopulation zu beschaffen. Auch die Meinungsfreiheit sehe ich leider immer mehr eingschränkt, nicht zuletzt auch bei uns im Westen.

Schauen wir mal, was die Zukunft uns bringt.

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Danke für Deinen Kommentar!
Ja, diese beiden Punkte müssen wir genau beobachten. Ich denke auch, dass es da grosse Unterschiede zwischen Ländern geben wird. Meine Erwartung (und auch Hoffnung) ist, dass die Freiheit der Menschen zunehmen wird, u.a. dank Bitcoin und dank des Internets und der zunehmenden Unzensierbarkeit von Information.

Ob die Menschheit in 200 Jahren noch existiert steht sprichwörtlich in den Sternen.

Asrteroid 1990 HA mit einem Durchmesser von 3 Kilometern wird zwar die nächsten 100 Jahre wohl keine Probleme machen, aber seit dem letzten Jahrhundert verringert er seine MOID (Minimal orbital intersection distance) zur Erde kontinuierlich und entfernt sich dabei zugleich von der Venus.

Die Gaia Mission dürfte nicht ohne Grund diesen Boliden mit Potential zu einem global Killer sich ausgesucht haben.

Überhaupt stelle ich in Frage ob das zukünftige Wachstum und die Ernährung sichergestellt werden können.

Ein Verweis auf die Phosphorkrise die den kommenden Generationen droht tut hier ihr übriges.

Eher gehe ich davon aus, dass am Ende große Teile der Menschheit verhungern werden - denn auch hier gilt in einem geschlossenen System , dass jeder Aktion auch eine Reaktion gegenübersteht.

Es ist schon mächtig schwer auf Sicht von 2 oder 3 Tage Prognose zu machen. Niemand kennt die Zukunft - daher ist es schwer zu sagen wohin das Pendel schlagen wird...

Am Ende kommt es ganz anders als man denkt.

!COFFEEA

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Dieser Asteroid wird dann abgebaut werden von Weltraumminer.

Gold wird dann wertlos sein und genügend Phosphor wird dieser Asteroiden auf zum abbauen bereitstellen 😇

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Ich schätze auch das die Welt immer mehr zusammen rückt.
Die Pläne der Chinesen sind ja auch sehr weitreichend und machen den schnellen Freihandel erst richtig möglich.
Alle Menschen werden auch immer klüger, sodass bald wohl auch bei den ärmeren ein Umdenken stattfinden wird, was die Geburtenzahlen angeht.
Auch wenn der obersten Spitze der Reichen auf der Welt was fehlen wird oder sie in ihren Handlungen eingeschränkt wird, wird es ein Gefälle geben zwischen arm und reich. Die Armen haben dann aber eindeutig mehr zum wirtschaften und die Schere wird auch immer kleiner werden.
Welches politische System es dann geben wird, weiß niemand.
Ein weltweiten Krieg sehe ich auch nicht mehr kommen, da die Weltbürger viel zu sehr miteinander vernetzt sind.
Durch die Schwarmintelligenz durch das Netz, werden Missstände noch schneller angegangen und beseitigt werden.
Neue globale Projekte werden so auch erst wirklich realisiert werden können, da wohl jeder bald ein Handy mit schnellen Internet haben wird.

Es wird ja immer pauschal über die bösen Kapitalisten gemeckert ohne zu differenzieren, um welche Art von Investoren bzw. Unternehmungen es sich handelt.
Selbst die ganzen "Linken" sind bei genauer Betrachtung kapitalistischer / faschistischer .... aber objektive Selbstwahrnehmung gehört meist nicht zu deren Stärke ...
Ohne ("kapitalistschen") Handel werden wir schneller wieder in Dreckshöhlen vegetieren, als "uns" allen lieb sein kann.

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Ja, das sehe ich ähnlich.
Passt zu dem alten Witz: Was haben Sozialisten benutzt, bevor sie auf Kerzen gewechselt sind?
-Glühbirnen ;-)

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Kapitalismus ist an sich überhaupt nicht schlecht, es ist sinnvoll das eine Firma Gewinne macht.

Aber große Konzerne verhalten sich wie Sozialisten, diese unterdrücken den freien Markt um ihr Monopol zu erhalten. Siehe Autobranche oder die Post.

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Kooperatismus ....

Erstklassiger Aufsatz, mit dem ich meine Kenntnisse vertiefen konnte, danke für's Teilen! Dass sowas den Linken sauer aufstößt, vor allem der Schlussappell, liegt auf der Hand. Ich hätte den triggernden Kampfbegriff "Bourgeoisie" nicht verwendet.

Resteem

Vielen Dank für die Zusammenfassung, die Punkte sollte man sich im Alltag immer vor Augen halten!

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The Liberal Institute in Zurich has published a new paper written by the great Deirdre McCloskey (The American author is emeritus professor of economics, history, English and communications at the University of Illinois at Chicago and is the author of the trilogy Bourgeois Equality: How Ideas, Not Capital or Institutions, Enriched the World (2016), Bourgeois Dignity: Why Economics Can not Explain the Modern World (2010) and The Bourgeois Virtues: Ethics for Age of Commerce (2006), http: // www .deirdremccloskey.com / ):
https://www.libinst.ch/publikationen/LI-Paper-McCloskey-Burgerliche-Werte.pdf

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Summary:

In the last two centuries humanity has made a huge leap out of bitter poverty. Poverty, measured as a share of the world population, has been decreasing for 200 years. Today more than six and a half times as many people inhabit the earth as they did then. Contrary to all Malthusian warnings that population growth would be a huge problem, the average person today earns and consumes ten times more than in 1800. Today, the proportion of the world's poorest, most unfree, people is falling faster than ever.
In addition to the economy, ethics, ideas and language are at the root of the Industrial Revolution. Three hundred years ago, the way we talk and think about the middle class changed. Rural conversations about innovation, money and markets suddenly became more supportive in tone. The economy, politics and culture changed radically at that time.
Unfortunately, the dignity of innovators and the freedom of entrepreneurs is still being fought to this day. This is the key reason why some countries are still poor today. But despite the North's unethical policies to protect its rich peasants, these areas are not condemned to poverty.
If things continue to develop as they have been since 1800, the poorest of the poor will be adequately nourished in 50 years, personal freedom will expand, the environment will always be better, and the ordinary people of the world will become - to the marvels of the Marxists - Be part of the bourgeoisie and not see themselves as "wage slaves".
Disclaimer: The text is not from me, but from the Liberal Institute. As soon as the Liberal Institute (or the author of the text) has an account with Steem, I send the rewards for this post (generously rounded up) to its account.

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Kommentar des Instituts vom Tümpel

Statistik ansich ist ein wirksames Mittel zur Objektivierung, beispielweise in Diskussionen. Allzu oft wird sie aber missbräuchlich eingesetzt. Wenn zum Beispiel eine unhaltbare Position, überführt durch Wissenschaft und erdrückende, statistische Beweise, mit selektiver Statistik untermauert wird. Dann erkennen wir einen besonders perfiden Trick von Demagogen, der mit der Wahrheit nichts zu tun hat, selbst wenn im Trick Tatsachen eingebaut werden, die niemand bei Verstand leugnen kann. In dem von dir vorgelegten Werk haben wir es mit der Desinformation sogenannter „Liberaler“ zu tun.

Rhetorische Tricks bleiben auch nur miese Tricks, selbst unter Beifügung unleugbarer Tatsachen werden sie nicht zum akzeptablen Argument. Die Aussage, dass es uns immer besser geht ist kaum geeignet, jedem Kapitalismuskriter das Maul zu stopfen. Nicht, dass diese Forderung in deinem überwiegend zitierenden Artikel überhaupt lesbar im Raum stünde. Es ist nur die nicht zu übersehende Absicht dieser Lügenkomposition.

Ich meine ja auch, dass es trotz allen Lamentos, der Menschheit zunehmend besser geht, doch ist dieser kaum zu widersprechenden Tatsache nicht zu entnehmen, dass die Politik weiterhin Raubbau und Übervorteilung durch „liberale“ Geschäftemacher Vorschub leisten soll. Das hat ein Ende, liebe Wirtschaft! Es ist endgültig vorbei!

Der Umstand dass es der Mehrheit immer besser geht ist kein Grund, das Denken einzustellen, auch kein Freibrief für rücksichtslose Ausbeutung von Mensch und Natur durch gewissenlose Geschäftemacher, die in deiner Abschrift irreführend, pauschal zu „Innovatoren“ stilisiert werden.

Besonders sogenannte, „liberale“ Gesellschaften, Institute und Stiftungen versuchen, mit dreisten Lügen und unverschämter Rhetorik den Fortschritt der Aufklärung zu behindern, weil das den Geschäften ihrer Geldgeber nutzt. Im Prinzip ist es auch schon ein Betrug, kapitalistische Desinformations-Einheiten als Institut zu bezeichnen.

Es tut mir echt leid, dass der liebe @zuerich den wahren Gehalt seiner Zusammenfassung aus dem „Liberalen Institut“ nicht entdecken konnte. Aber das kann jedem mal passieren. Man ist ja nicht immer hellwach und erkennt Desinformatios–Guerillas stets auf Anhieb. Ich hoffe, dir mit diesem erhellenden Kommentar aus dem Tümpelinstitut, wieder auf die Sprünge geholfen zu haben.

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Wovon redest Du? Bist Du im Fieberwahn?
Welchen Kapitalismus haben wir denn heute bitte? Wo?
Wir leben im Geldsozialismus und in einer Konsumgesellschaft. Kapitalismus basiert darauf, dass Menschen ihre Zeitpräferenz senken, Kapital akkumulieren und investieren und nicht (auf Kredit) konsumieren. Vom aktuellen Geldsozialismus profitieren insbesondere die Reichen und das führt zunehmend zu gesellschaftlichen Spannungen. Zudem ruiniert er die Umwelt. Nichtsdestotrotz geht die Armut in der Welt in den vergangenen Jahrzehnten zurück.

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Geldsozialismus

Hahaha! Ich hau mich weg – ein neues Wort! Schade, ich dachte du wärst wirklich gut und die flachen Tricks in deinem Artikel wären nur ein Ausrutscher gewesen. Ich habe tatsächlich befürchtet, du wärst eine Herausforderung für mich.

Die Fragen der vorstehenden Antwort beleidigen nur deine eigene Intelligenz. Auf dem von dir gewählten Niveau macht ein weiterer Austausch wirklich keinen Sinn mehr. Meine Meinung habe ich geschrieben, jeder kann sie lesen und deine Kastenteufel–Antwort habe ich befriedigt zur Kenntnis genommen.

Ich habe tatsächlich wieder einen erwischt! Nun geht @zuerich auf Mute und jeder, der einen Funken Verstand im Leib hat, wird das gleiche tun. Du hast dich als das geoutet, was ich vermutet habe. Euer Propaganda–Geschwader auf Facebook habe ich lange hinter mir gelassen und auf dem Steem ist für aggressive Unhöflichkeit, sowie Demagogen kein Raum. Für einen weiteren, geistigen Austausch hättest du deinen Grips einfach nur ein klein wenig anstrengen können, oder aber deinen Zorn beherrschen müssen. Ich bin echt entäuscht, dass es so einfach war, dich zum Geifern zu bringen.

„Liberale“ Infokrieger mit ihrem Einheitsjargon werden auf dem Steem sowieso nicht gelesen. Naja, außer von den „liberalen“, bzw. „libertären“ Demagogen, die das gleiche Geschäft betreiben, wie du. Die Avatare kann man dann in den Kommentaren eurer Echoblase finden. Da outen sich dann gleich 10 andere mit und ersparen mir die Arbeit, den libertären Einheitsbrei in jedem der ätzend langweiligen Artikel zu studieren. Wirklich schade. Ich dachte, du hättes Eier und wärst eine harte Nuss.

Ok – Bautz! Dich hats jetzt erwischt! Du bist out. Ich wünsche noch einen schönen Abend.
Mute!

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Der Begriff Geldsozialismus ist nicht neu, sondern es gibt ihn seit mindestens 2010. Soviel zum Stand Deiner Information.
Wer hier beleidigend wird, ist anhand Deiner 2 Kommentare leicht nachzuvollziehen. Es fehlt in Deinem Geschreibsel auch schon der Anflug eines Arguments. Deshalb ist es besser, wenn Du fern bleibst. Adieu.

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